Trainingslager 2014 in Frutigen

 
Am 24.10.14 war es soweit. Das neu aufgestellte Damenteam des SC Holligen 94 brach auf. Mit 5 Autos ging es los, nächster Halt „Frutigen“. Als wir ankamen, verteilten wir uns auf zwei 12er-Zimmer. Nach langem Einrichten und Auspacken hatten wir alle schon grossen Hunger und waren sehr froh, dass endlich das Abendessen bereit war.
Doch statt fettiger Pizza oder einem Döner gab es leckere Teigwaren mit einer feinschmeckenden Bolognese-Sauce. Nach dem Nachtessen wurden wir von unserem Trainer beauftragt in den Whirlpool zu gehen, um uns zu entspannen. Als sie uns zuerst nicht ins Schwimmbad lassen wollten, weil wir keinen Leiter bei uns hatten, kam Marta auf die Idee sich als solchen auszugeben. Schneller als gedacht sassen wir dann im Whirlpool. Als wir zum Haus zurück kehrten, war Manuel verschwunden (dachten wir zumindest). Niemand wusste wo sein Schlafgemach war oder wo er sich aufhielt. Das Telefon nahm er ab, doch verstehen konnte man ihn leider nicht. Also beschlossen wir schlafen zu gehen. Am nächsten Morgen gab es um 08.30 Frühstück und siehe da, Manuel ist wieder da. Nach dem Frühstück trafen Larissa und Flavia ein, sie kamen mit dem Zug von Bern nach Frutigen, weil sie am Vorabend verhindert waren. Um 10.00 Uhr trafen wir uns für das morgendliche Training. Die Frauen waren motiviert und es lief alles glatt. Zuerst machten wir etwas für die Ausdauer, danach gingen wir ins Spielerische und zum Schluss gab es einen kleinen Match. Anschliessend trafen wir uns für das Mittagessen. Wie schon am Abend zuvor, kreierte uns die Küche wieder ein super Menü. Alle liessen es sich schmecken und schlugen sich die Bäuche voll mit Älplermagronen. Nachmittags musste diese Last wieder abgetragen werden, also trainierten wir 2,5 Stunden. Während dem Training kam Larissas Mutter und schoss ein paar tolle Mannschaftsfotos wie auch Fotos während dem Training (siehe Rubrik „Bilder“). Danach gönnten wir uns eine schöne Dusche. Anschliessend verliessen uns Naima und Larissa wider, weil sie am nächsten Tag etwas los hatten. Zum Abendessen gab es Schupfnudeln mit Hamburger und Erbsen und Rüebli. Wie gewohnt machten wir uns wieder im Whirlpool breit und genossen es. Später wollten wir noch Bowlen gehen doch das ging aus verschiedenen Gründen leider nicht. Also beschlossen wir, das Dorf unsicher zu machen. Wir liefen mit laut dröhnender Musik bis ins Dorf und quetschten uns in einer Bar an den zu klein geratenen Tisch. Die Bedienung war da nicht wirklich begeistert und liess es uns spüren, doch von ihr brachten wir uns nicht ab unsere eigene kleine Party zu feiern. Manuel war so freundlich und hat uns auf die erste Runde eingeladen. Als wir für ihn applaudierten um uns zu bedanken, fing die halbe Bar an mit zu applaudieren. Manuel war dies jedoch ein bisschen unangenehm. Also machten wir laut stark weiter. Auf dem Rückweg zum Haus waren alle ein wenig aufgedreht. Beschwerden gab es keine, erstaunlicherweise. Als wir beim Haus ankamen, hatten wir einen kleinen Hunger, da die Küche jedoch geschlossen hatte, mussten wir uns etwas einfallen lassen. Laila kam auf eine richtig gute Idee. Warum nicht eine Pizza bestellen? Doch einfacher gesagt als getan. Nach etlichen Anrufen in verschiedenen Restaurants merkten wir in welch Kaff wir gelandet waren. Der Einzige der uns beliefern wollte, verlangte 60 Franken für 2 Pizzas. Das liessen wir uns nicht gefallen und verhandelten mit dem guten Mann. Doch der war hartnäckig und sagte schlussendlich, wir sollten nicht mehr anrufen und die Pizza woanders bestellen. Mit einem Heisshunger gingen wir gegen 01.00 Uhr ins Bett. Noch verschlafen ging um 07.30 Uhr der Krach los, Manuel hat vergessen die Uhr um eine Stunde nach vorne zu stellen und dachte wir wären zu spät fürs Frühstück. Als wir ihn aufgeklärt hatten, liess er uns weiter schlafen. Zum Frühstück kamen alle und genossen es. Danach mussten uns leider Miriam und Irma verlassen, sie mussten auf den Zug. Anschliessend machten wir noch eine lockere Trainingseinheit und hatten grossen Spass. Zum Mittagessen gab es leckeres Essen. Dann fingen wir an unsere Sachen zu packen. Um 14.00 kam das erste Auto die ersten 3 Damen abholen (Anais, Flavia und Marta). Die anderen Frauen und Manuel spielten noch ein wenig Fussball, bis auch sie abgeholt wurden. In diesen paar Tagen wurde das Team erst recht zu einer Einheit. Meiner Beurteilung nach sind wir auf einem guten Wege um uns mit anderen Teams zu messen.

Marta Ronner